Portrait
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Pflanzenkohle-Herstellung im eigenen Garten.

Es ist Februar, mein Garten rührt sich schon, die ersten Frühjahrsblüher öffnen sich in der Sonne…

 

Ich möchte mir neue Hochbeete bauen und die dann rechtzeitig mit Schwarzerde füllen können..
Dafür brauche ich erst einmal Pflanzenkohle.

Da wir noch kein Pyrolyse-Gerät haben, muss ich mir anders helfen. Die Eingeborenen im Amazonas haben das ja auch hinbekommen.

Wir haben einen Feuerplatz, der aus einem großen Betonring besteht. Den haben wir damals so übernommen.

In den Sand/Asche/Erde Boden  der Feuerstelle grabe ich ein Loch. Von der Form her wie eine umgekehrte Pyramide bzw einen Trichter.

Es braucht diesen Trichter, damit die Holzkohle nicht verbrennt.

Ob dieses Trichterloch wohl reicht, um Holzkohle herzustellen?

Vor einem Jahr haben wir unsere Haselbüsche gekürzt und das Astholz habe ich an einem trockenen Platz gelagert. Jetzt weiß ich wofür!

Mit dieses Ästen lässt sich wunderbar das Feuer entzünden! Ob ich wohl auch Holzkohle daraus herstellen kann?

Ich füttere das Feuer mit immer mehr Ästen. Ich warte ab, bis die Äste schwarz verkohlen und sich auf ihnen weiße Asche zeigt: dann ist es Zeit für die nächste Schicht Astholz.

Immer dickere Äste werden in Lagen auf das Feuer gelegt.

 

Zum Schluss, als alle Äste verkohlt sind und sich der Erdtrichter schon mit viel Holzkohle gefüllt hat, lösche ich das Feuer mit einigen Eimern Wasser.

Was ist das größte Lob eines Nordfriesen? “ Gar nicht so schlecht!“

Also: sieht gar nicht so schlecht aus, meine Holzkohle!

Morgen zeige ich dir, wie groß meine Ausbeute ist!

 

Hier die praktische Anleitung im Video:

 

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